Die Kommunikation unserer Vierbeiner ist für viele Besitzer immer noch sehr schwierig zu verstehen. Die Körpersprache ist aber sehr wichtig, um seinen Hund beispielsweise in schwierigen Situationen unterstützen zu können. Genau soetwas musste ich gestern wieder mit Schrecken beobachten.
Wir waren in Zürich mit unseren Hunden unterwegs und begegneten einer Gruppe von drei Hunden, einem Beagle, einem eher unterwürfigen Labrador und einem Dalmatiner. Der Labrador fühlte sich umgeben von den beiden anderen Vierbeinern sichtlich unwohl, worauf aber keiner der Besitzer reagierte, sondern sich alle das "Schauspiel" aus etwas Entfernung ansahen. Dann wurde der Labrador zuerst von dem Beagle bestiegen, dieser wehrte sich aber nicht und das rufen der Besitzer fruchtete nicht.
Die Situation löste sich kurz auf, woraufhin wenige Minuten später der Labrador von dem Dalmatiner bestiegen wurde. Dieser fletschte dabei die Zähne und knurrte laut. Auch in dieser Situation gab es noch kein Eingreifen der Besitzer. Völlig perplex beobachtete ich die Szene aus ziemlicher Entfernung bis dann plötzlich die Situation kippte und sich der Labrador das nicht mehr gefallen lies. Der Beagle mischte sich dann auch noch ein und so gab es ein raufendes Knäuel Hunde und einige Menschen die schreiend um die Hunde rundherumstanden. Zum Glück hat sich scheinbar keiner der Hunde ernsthaft verletzt, aber die Besitzer bekamen sich dann noch im Anschluss in die Haare.
Ich verstehe nicht wie man einer solchen Szene so lange zu sehen kann. Der Labrador zeigte bereits sehr früh, dass er sich bei den beiden anderen Hunden überhaupt nicht wohl fühlte, doch niemand reagierte. Bei solchen Situationen kommt mir immer wieder der Satz "Die machen das schon unter sich aus" in den Sinn, den man auch heute noch viel zu oft hört.
Ganz ehrlich mein Hund macht nichts unter sich aus, denn ich greife in solchen Situationen, oder bei unentspannten Begegnungen rechtzeitig ein. Darum kann ich nur jedem Hundebesitzer raten sich besser mit der Körpersprache seines Hundes auseinanderzusetzen, sodass er weiss, ob der Hund entspannt, oder angespannt in eine Situation geht, welche Stressanzeichen es gibt, ob er Imponierverhalten oder Demutsverhalten zeigt usw.
Ich werde zu diesem Thema in den nächsten Wochen noch ein paar Beiträge schreiben. Ein Kurs zur Hundekommunikation ist aber der beste Weg, um seinen Hund besser lesen zu können, sowie gute Literatur. Dazu zählt beispielsweise das Buch von Barbara Handelmann,Hundeverhalten: Mimik, Körpersprache und Verständigung;
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Montag, 9. Februar 2015
Mittwoch, 28. Januar 2015
Woran erkennt man eine Vergiftung?
Immer wieder liest man die schrecklichen Meldungen, dass Hund vergiftet wurden. Eben bin ich nun auf einen interessanten Beitrag der Tierärztin Hanna Stephan gestossen, die die Reaktionen auf verschiedene Gifte und Substanzen beschreibt. Denn häufig sind eine schnelle Reaktion und die Wahl der richtigen Gegenmassnahme entscheidend, um Schlimmeres zu verhindern. Mehr Lesen Sie unter: Gift für den Hund
Freitag, 12. Dezember 2014
Hunde-Spa in Zürich eröffnet
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| Quelle: www.pawspa.ch |
Persönlich werde ich das Spa wohl nicht betreten, möchte ich doch dabei sein, wenn mein Hund massiert oder ähnliches wird. Aber im Zürcher Seefeld ist der Shop sicher gut aufgehoben.
Donnerstag, 6. November 2014
Universität Zürich widmet sich Allergien bei Hunden
Viele Hunde leiden heutzutage bereits unter Allergien. Das kann beispielsweise verschiedene Gräser betreffen, aber auch Futterbestandteile können allergische Reaktionen auslösen.Jeder fünfte Hund leidet heute an einer unheilbaren Allergie. Nun sollen die zunehmenden Hauterkrankungen unserer Vierbeiner genauer untersucht werden.
Professor Claude Favrot von der Vetsuisse-Fakultät der Universität Zürich bekam 600'000 Franken Kredit für die Erforschung von atopischer Dermatitis, der allergischen Hautkrankheit bei Hunden, wie der Blick in einem Beitrag schreibt. Es handelt sich dabei um wiederkehrende oder chronische, schmerzhafte Juckreize und Hautentzündungen. Bereits bei Junghunden ab sechs Monaten bricht die Allergie aus und dauert das ganze Hundeleben. In der Schweiz leidet jeder zweite West-Highland-White-Terrier an dieser Allergie.Ebenfalls betroffen sind Boxer, Deutsche Schäferhunde, Dalmatiner, Labradore und Golden Retriever. Man darf gespannt sein auf die Forschungsergebnisse.
Professor Claude Favrot von der Vetsuisse-Fakultät der Universität Zürich bekam 600'000 Franken Kredit für die Erforschung von atopischer Dermatitis, der allergischen Hautkrankheit bei Hunden, wie der Blick in einem Beitrag schreibt. Es handelt sich dabei um wiederkehrende oder chronische, schmerzhafte Juckreize und Hautentzündungen. Bereits bei Junghunden ab sechs Monaten bricht die Allergie aus und dauert das ganze Hundeleben. In der Schweiz leidet jeder zweite West-Highland-White-Terrier an dieser Allergie.Ebenfalls betroffen sind Boxer, Deutsche Schäferhunde, Dalmatiner, Labradore und Golden Retriever. Man darf gespannt sein auf die Forschungsergebnisse.
Freitag, 24. Oktober 2014
Zwingerhusten
Cleo hat sich bei einem anderen Hund mit Zwingerhusten angesteckt. Die meisten werden nun denken, ja aber mein Hund ist doch gegen Zwingerhusten geimpft. Das ist Cleo auch, aber es gibt wie bei den meisten Krankheiten viele verschiedene Stämme und so kann sich eigentlich jeder Vierbeiner trotz Impfung mit der Krankheit anstecken. Da die Erreger über Tröpfcheninfektion übertragen werden, ist das schnell passiert, wenn der Besitzer nicht aufpasst. Und schon innerhalb weniger Tage beginnt der Hund zu husten. Allerdings fällt die Krankheit gemäss meinem Tierarzt bei Hunden die geimpft sind, weniger schlimm aus.
Viele haben mich gefragt, wie ich es denn gemerkt habe. Ganz einfach, der Hund hustet, das klingt allerdings danach als würde ihm etwas im Hals stecken, das er versucht hochzuwürgen. Zudem kam es bei uns auch zum Erbrechen von Schleim/Magensäure. Der Hund ist sehr müde, weil er durch das viele Husten nicht wirklich zur Ruhe findet. Für mich hiess es nun ab zum TA. Die erste Frage meinerseits lautete, woran ich nun erkenne, dass es wirklich Zwingerhusten und keine Erkältung ist. Ganz einfach, der Husten kann durch Druck auf den Hals (daher sollten Hunde kein Halsband tragen) ausgelöst werden, es ist wirklich ein ganz trockener bellender Husten und die Hunde haben kein Fieber. Genaue Details zur Unterscheidung, sowie Informationen zur Krankheit selbst gibt es auf Tiermedizinportal.
Für uns heisst es nun 10 Tage lang Antibiotika nehmen, Hustensaft trinken und wenig rumtollen. Der Hund soll geschont werden und vor allem vor nassem und kaltem Wetter geschützt werden. Da Cleo ausserdem solange sie hustet, ansteckend ist, gibt es Leinenpflicht und keine Hundekontakte. In der Regel erholen sich die Hunde durch die Medikamente relativ schnell. Nach 2 Tagen hustet Cleo schon merklich weniger, braucht aber immer noch viel Schlaf. In einigen Fällen kann der Zwingerhusten aber auch zu einer Lungenentzündung führen.
Ich rate Besitzern vorsichtig zu sein, gemäss meinem Tierarzt gibt es bereits zahlreiche Ansteckungen, vor allem in Zürich, aber auch in anderen Kantonen.
Viele haben mich gefragt, wie ich es denn gemerkt habe. Ganz einfach, der Hund hustet, das klingt allerdings danach als würde ihm etwas im Hals stecken, das er versucht hochzuwürgen. Zudem kam es bei uns auch zum Erbrechen von Schleim/Magensäure. Der Hund ist sehr müde, weil er durch das viele Husten nicht wirklich zur Ruhe findet. Für mich hiess es nun ab zum TA. Die erste Frage meinerseits lautete, woran ich nun erkenne, dass es wirklich Zwingerhusten und keine Erkältung ist. Ganz einfach, der Husten kann durch Druck auf den Hals (daher sollten Hunde kein Halsband tragen) ausgelöst werden, es ist wirklich ein ganz trockener bellender Husten und die Hunde haben kein Fieber. Genaue Details zur Unterscheidung, sowie Informationen zur Krankheit selbst gibt es auf Tiermedizinportal.
Für uns heisst es nun 10 Tage lang Antibiotika nehmen, Hustensaft trinken und wenig rumtollen. Der Hund soll geschont werden und vor allem vor nassem und kaltem Wetter geschützt werden. Da Cleo ausserdem solange sie hustet, ansteckend ist, gibt es Leinenpflicht und keine Hundekontakte. In der Regel erholen sich die Hunde durch die Medikamente relativ schnell. Nach 2 Tagen hustet Cleo schon merklich weniger, braucht aber immer noch viel Schlaf. In einigen Fällen kann der Zwingerhusten aber auch zu einer Lungenentzündung führen.
Ich rate Besitzern vorsichtig zu sein, gemäss meinem Tierarzt gibt es bereits zahlreiche Ansteckungen, vor allem in Zürich, aber auch in anderen Kantonen.
Montag, 20. Oktober 2014
Kastration beim Hund und die Folgen
Die Kastration ist für viele Hundebesitzer ein wichtiges Thema. Ich gebe zu, auch mein Vierbeiner wurde kastriert (Frühkastration), die Gründe dafür waren vielfältig, doch beim nächsten Hund werde ich mir dafür sicherlich auch mehr Zeit lassen. In jedem Fall sollte man als Besitzer den Schritt genau durchdenken, seine Folgen abwägen und so weiter. Einen interessanten Beitrag habe ich diese Tage auf Hund Allerlei gelesen, den ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Hier gehts zum Artikel.
Mittwoch, 8. Oktober 2014
Graue Schnauzen
Cleo ist zwar erst etwas mehr als vier Jahre alt, doch langsam wird ihre schwarze Nase grau und grauer. Noch ist Zeit, dennoch beginnt man sich darüber Gedanken zu machen, was noch alles auf uns zukommen wird, welche Wehwehchen oder gar Krankheiten das Altern begleiten werden und wieviel gemeinsame Zeit uns bleibt.
Einen interessanten Beitrag zum Altern unserer Vierbeiner hat Sophie Strodtbeck vor einiger Zeit verfasst. Damals lebte auch ihr Dönertier noch, das jedoch im Alter von 13 Jahren gestorben ist. In dem Beitrag geht es nicht nur darum wie die graue Schnauze entsteht, sondern welche Veränderungen das Altern mit sich bringt, sei es in Hinblick auf die Ernährung, oder sogar die Vergesslichkeit unserer Hunde. Erschienen ist der Beitrag «Der "Canis senioricus"» bei Wuff.
Aber bevor es soweit ist, wünsche ich euch undeuren Vierbeinern noch viele wunderbare gemeinsame Jahre. Und nun schiebe ich auch den Gedanken von Cleo`s Altern wieder weit weg und spinne vor mich hin ihr die weissen Haare schwarz zu färben ;)
Dienstag, 30. September 2014
Reinigungstücher für stinkende Hunde
Wir sind aus dem Urlaub zurück und bevor ich euch mit Fotos und Reiseberichten überschwemme, möchte ich von einem Produkt berichten, dass mir das Leben mit meinem Vierbeiner deutlich erleichtert. Es ist ja hinlänglich bekannt, dass sich mein Hund sehr gerne im Dreck wälzt. Paul Mitchell war nun so nett mir ein Hundeshampoo und die Reinigungstücher zum Testen zu schicken. Bis zu diesem Zeitpunkt wusste ich gar nicht, dass der Haarspezialist auch ein Hundeprogramm im Angebot hat. Dieses umfasst neben Shampoo und Conditioner eben auch spezielle Reinigungstücher. In der Palette finden sich spezielle Produkte für Hunde mit empfindlicher Haut, Welpen, oder auch Kätzchen. Alle Produkte enthalten den für Haustiere idealen pH-Wert und werden zu 100% tierversuchsfrei hergestellt.
Die Reinigungstücher sind in meinem Alltag nicht mehr wegzudenken. Nicht selten findet Cleo etwas Stinkiges auf dem Weg ins Büro, dass ich dann hier einfach entfernen möchte. Mit den Full Body & Paw Wipes geht das sehr gut. Sie haben einen angenehmen Duft und durch die Feuchtigkeit können auch eingetrocknete Sachen einfach aus dem Fell entfernt werden. Natürlich ersetzen die mit Aloe Vera versehnen Tücher beispielsweise bei Fuchskot nicht das Bad, aber sie machen den Geruch etwas erträglicher und der Dreck lässt sich einfach aus dem Fell reiben. Neben Verunreinigungen im Fell können mit den Tüchern auch die Pfoten einfach gesäubert werden.
Ebenfalls im Angebot hat Paul Mitchell auch Tooth & Gum Wipes, die Zahnbelag und Verfärbungen entfernen und dem Hund einen frischen Atem verleihen sollen. Auch diese werde ich bei Gelegenheit einmal testen.
Einziger Schwachpunkt der Tücher ist die Verpackung. In der Dose befinden sich 45 Tücher. Jedoch ist diese so gross, dass man sie nur ungern auf eine Wanderung mitnimmt. Vielleicht gibt es zukünftig auch eine kleinere Verpackung für unterwegs, ich würde sie jedenfalls sofort bestellen.
Erhältlich sind die Produkte beispielsweise bei Cut& Lounge und Lakehouse Dogs.
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| Quelle: Paul Mitchell |
Ebenfalls im Angebot hat Paul Mitchell auch Tooth & Gum Wipes, die Zahnbelag und Verfärbungen entfernen und dem Hund einen frischen Atem verleihen sollen. Auch diese werde ich bei Gelegenheit einmal testen.
Einziger Schwachpunkt der Tücher ist die Verpackung. In der Dose befinden sich 45 Tücher. Jedoch ist diese so gross, dass man sie nur ungern auf eine Wanderung mitnimmt. Vielleicht gibt es zukünftig auch eine kleinere Verpackung für unterwegs, ich würde sie jedenfalls sofort bestellen.
Erhältlich sind die Produkte beispielsweise bei Cut& Lounge und Lakehouse Dogs.
Montag, 7. Juli 2014
Aufreiten bei Hunden - Problem oder Natur?
Über das Aufreiten bei Hunden und dessen Bedeutung wird immer wieder einmal diskutiert. Einen interessanten Beitrag dazu, habe ich bei Beste Hunde entdeckt. Diesen möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten: Aufreiten bei Hunden – zulassen oder unterbinden?
Der Beitrag geht den verschiedenen Ursachen des Aufreitens nach und erklärt wann diese zu einem Problem wird.
Der Beitrag geht den verschiedenen Ursachen des Aufreitens nach und erklärt wann diese zu einem Problem wird.
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| Quelle: Wikipedia |
Dienstag, 10. Juni 2014
Hund und Hitze
30 Grad sind nicht nur für den menschlichen Körper eine grosse Anstrengung, sondern auch für den unserer Vierbeiner. Sie können die Temperatur vor allem über das Atmen, beziehungsweise Hecheln und die Wärmeabgabe der Haut regulieren. Wenn es sehr warm ist, dann weiten sich die Blutgefässe in der Haut, wodurch Wärme abgegeben werden kann.
Prinzipiell sollte man versuchen die Spaziergänge auf den frühen Morgen und späteren Abend zu verlegen. Stadtspaziergänge sind ein Tabu, denn der Asphalt heizt sich zu stark auf. Auch Ausflüge um die Mittagszeit sollten so kurz wie möglich gehalten werden und vor allem im Schatten erfolgen.
Ebenfalls von der Tagesordnung gestrichen werden sollte das Sportprogramm, vor allem jene Sportarten die den Hund stark anstrengen, wie beim Joggen oder Radfahren mitzulaufen, sind zu vermeiden.
In den eigenen vier Wänden sollte man dem Hund die Möglichkeit bieten sich an einen kühlen Ort zurückzuziehen. Zudem sollte immer ausreichend Wasser zur Verfügung stehen. Ebenfalls ratsam ist ein kühles Bad und zu hause kann man den Hund auch etwas abduschen, um ihn zu erfrischen. Wenn die Vierbeiner es mögen und vertragen, können sie auch einmal ein Eis schlecken. Natürlich wenn möglich die zuckerfreie Variante. Wer Lust hat, kann natürlich auch selbst ein Eis zubereiten: Eis für den Vierbeiner und Waschkugeleis.
Unbedingt vermeiden sollte man den Hund bei diesen Temperaturen im Auto zu lassen. Viel zu schnell heizt sich der Wagen auf und die Vierbeiner können dehydrieren oder sogar einen Hitzeschlag (Hier ein Beitrag, was in diesem Fall zu tun ist) bekommen.
Mit ein bisschen Umsichtigkeit können auch unsere Hunde den Sommer geniessen.
Prinzipiell sollte man versuchen die Spaziergänge auf den frühen Morgen und späteren Abend zu verlegen. Stadtspaziergänge sind ein Tabu, denn der Asphalt heizt sich zu stark auf. Auch Ausflüge um die Mittagszeit sollten so kurz wie möglich gehalten werden und vor allem im Schatten erfolgen.
Ebenfalls von der Tagesordnung gestrichen werden sollte das Sportprogramm, vor allem jene Sportarten die den Hund stark anstrengen, wie beim Joggen oder Radfahren mitzulaufen, sind zu vermeiden.
In den eigenen vier Wänden sollte man dem Hund die Möglichkeit bieten sich an einen kühlen Ort zurückzuziehen. Zudem sollte immer ausreichend Wasser zur Verfügung stehen. Ebenfalls ratsam ist ein kühles Bad und zu hause kann man den Hund auch etwas abduschen, um ihn zu erfrischen. Wenn die Vierbeiner es mögen und vertragen, können sie auch einmal ein Eis schlecken. Natürlich wenn möglich die zuckerfreie Variante. Wer Lust hat, kann natürlich auch selbst ein Eis zubereiten: Eis für den Vierbeiner und Waschkugeleis.
Unbedingt vermeiden sollte man den Hund bei diesen Temperaturen im Auto zu lassen. Viel zu schnell heizt sich der Wagen auf und die Vierbeiner können dehydrieren oder sogar einen Hitzeschlag (Hier ein Beitrag, was in diesem Fall zu tun ist) bekommen.
Mit ein bisschen Umsichtigkeit können auch unsere Hunde den Sommer geniessen.
Mittwoch, 4. Juni 2014
Deo für Hunde
Auf den ersten Blick sieht das Fläschchen aus wie ein Deo für Hunde. Das war zumindest mein Gedanke, als ich "RollaSnak" bei Qualipet entdeckte. Nachdem ich ja ganz gerne Neues ausprobiere, habe ich mir ein Fläschchen mitgenommen.
Es handelt sich dabei quasi um einen flüssigen Hundesnack. Der Hund kann einfach an dem Roller schlecken. Angeboten werden vier unterschiedliche Geschmäcker Käse, Rind, Huhn und Cream. Zwar zeichnet sich das Produkt durch einen geringen Fettanteil und wenig Kalorien aus, aber die Zusammensetzung ist schon sehr künstlich.
Hier beispielsweise die Zusammensetzung von "Roast Chicken":
Natural Chicken Flavour, Natural Umami Flavour, Molasses, Salt, NZ Deer Velvet, Locust Bean Gum, Carrageenan, Lecithin (Gelling Agents), Glucoso Delta Lactone, Potassium Sorbate & Mixed Tocopherols (A Source of Vitamin E), Rosemary and Green Tea Extracts.
Im ersten Moment dachte ich, dass "RollaSnak" eine Alternative zur Leberpastete sein könnte, aber sogar mein verfressener Hund Cleo findet den flüssigen Snack nur mässig spannend. Die Begeisterung wie im Werbefilm fehlt.
Es handelt sich dabei quasi um einen flüssigen Hundesnack. Der Hund kann einfach an dem Roller schlecken. Angeboten werden vier unterschiedliche Geschmäcker Käse, Rind, Huhn und Cream. Zwar zeichnet sich das Produkt durch einen geringen Fettanteil und wenig Kalorien aus, aber die Zusammensetzung ist schon sehr künstlich.
| Quelle: http://rollasnak.co.nz |
Natural Chicken Flavour, Natural Umami Flavour, Molasses, Salt, NZ Deer Velvet, Locust Bean Gum, Carrageenan, Lecithin (Gelling Agents), Glucoso Delta Lactone, Potassium Sorbate & Mixed Tocopherols (A Source of Vitamin E), Rosemary and Green Tea Extracts.
Im ersten Moment dachte ich, dass "RollaSnak" eine Alternative zur Leberpastete sein könnte, aber sogar mein verfressener Hund Cleo findet den flüssigen Snack nur mässig spannend. Die Begeisterung wie im Werbefilm fehlt.
Freitag, 30. Mai 2014
Begleiter auf allen Wegen
Ich bin ja auch der Typ Mensch, der seinen Hund an sehr viele Orte mitnimmt. Cleo fühlt sich aber in Lokalen, Bars, auf Schiffen, in Zügen und so weiter nicht unwohl. Jedoch gibt es schon Grenzen, beispielsweise würde ich sie nicht in zu grosse Menschenmassen mitnehmen und vermeide es auch zu Stosszeiten Plätze wie den Bahnhof zu besuchen. Man sieht jedoch immer mehr Hunde die ihr Herrchen wirklich auf allen Wegen begleiten, sei es beim Bergsteigen, Fallschirmspringen oder Surfen. Wieviel Spass der Vierbeiner dabei wirklich hat, lasse ich nun mal offen im Raum stehen. Doch nun erhitzt der Basejump-Star Dean Potter die Gemüter. Er sprang mit seinem Vierbeiner Whisper in die Tiefe am Eiger in der Schweiz. Den Sprung zu sehen gibt es bei der Welt. Und hier noch eine Foto des Vierbeiners beim Flug durch die Lüfte.
Dienstag, 6. Mai 2014
Gefährliche Raupen
In einem Artikel von Blick
am Abend wurde von einer neuen Gefahr für unsere Vierbeiner berichtet, den
sogenannten Prozessionsraupen. Die Tiere sind bis zu fünf Zentimeter lang und
stark behaart. In der Regel sind sie im gesamten Mittelmeerraum zu finden, doch
der warme Winter hat sie nun auch weiter in den Norden geführt. Ihren Namen
haben sie daher, dass sie in einer langen Reihe hintereinander herwandern.
Die Nester finden sich vor allem in Pinien, wo die Weibchen
die Eier ablegen. Im März werden diese dann sichtbar. Sie sollten verbrannt
werden, oder durch Fachleute entfernt werden. Danach kriechen die Raupen zur Verpuppung
zum Boden und gehen auf Wanderschaft. Aus den Raupen werden dann graue
Nachtfalter, die in der Zeit von Mitte Juni bis Ende August fliegen.
| Quelle: wikipedia.org |
Gefährlich
sind besonders ihre Haare, die schon bei leichtem Kontakt allergische
Reaktionen auslösen können. Da die Hunde ja die Nase auf dem Boden haben,
können sie die Haare, die sich auch sehr weit mit dem Wind verbreiten können, so
aufnehmen. Reibt der Hund Nase und Schnauze auf dem Boden und zeigen sich
Schwellungen der Zunge oder am Kopf sollte umgehend der Tierarzt aufgesucht
werden. Auftreten können aber auch Schwindel, Fieber, Augenentzündungen und
Erstickungsgefahr. Die Stellen sollten mit lauwarmem Wasser abgespült werden,
dabei sollte man vorsichtig sein, um sich vor den Haaren zu schützen. In jedem
Fall sollte ein Tierarzt aufgesucht werden, der je nach Schweregrad
entscheidet,
ob eine externe Behandlung mit Salben, Augentropfen und dem Einsatz von
oralen
Antihistaminika ausreicht oder eine systemische Steroidgabe und weitergehende
Behandlungen erforderlich sind, heisst es in einem Bericht
der Tierärztin Manuela Linder über die Raupen.
Montag, 28. April 2014
Hunde aus dem Ausland boomen
Der Blick auf unterschiedliche Inserateportale wie Olx.ch oder tutti.ch liefert dem Interessierten eine Vielzahl an Tierinseraten. Verkauft werden unterschiedlichste Rassen, Mischlinge und Designer-Dogs. Ich erinnere mich selbst daran, dass ich vor Cleo`s Einzug auf der Suche nach einem Boston Terrier war. Der Kontakt auf einem solchen Portal brachte mich dann zu einer Dame in Holland, die mir den Hund per Flugzeug zustellen wollte. Natürlich habe ich dankend abgelehnt, wobei es dabei wohl einfach Betrug war und ich nie einen Welpen erhalten hätte. Immer wichtiger wird allerdings die Thematik rund um Vermehrer.
Unter Vermehrer werden im Unterschied zu einem guten Züchter Personen verstanden, bei denen der Profit an allererster Stelle steht. Sie kümmern sich nicht um die Mutterhündin, sondern nutzen sie als Gebärmaschine. Die Tiere werden oftmals schlecht gehalten und somit die Welpen auch kaum sozialisiert und habituiert. In der Folge können sie sehr ängstlich sein und eben auch gesundheitliche Schäden haben. Das überzeugende Argument ist zumeist der günstige Preis. Dazu noch ein spannender Artikel: Wenn Welpen krank aus dem Keller kommen.
Trotz der Aufklärungsinitiativen und der unzähligen Schauergeschichten von Welpenkäufen bei Vermehrern, steigt aber auch in der Schweiz die Zahl der Auslandshunde kontinuierlich. Gemäss einem Artikel von 20 Minuten stammt fast jeder zweite Hund, der im vergangenen Jahr in der Schweiz registriert wurde, aus dem Ausland. Auf der Beliebtheitsskala ganz oben stehen vor allem kleine Hunde wie Chihuahuas, Französische Bulldoggen und Yorkshire Terrier. Die 22'582 neu eingetragenen ausländischen Hunde entsprechen 46,5 Prozent der Neuregistrierungen im vergangenen Jahr. Eine Zahl, die seit Jahren steigt. 2010 waren es noch 34,5 Prozent, wie 20 Minuten schreibt. Die Zunahme vor allem von illegalem Hundehandel bezeichnet die Tierschutzorganisation Vier Pfoten als «besorgniserregend».
Unter Vermehrer werden im Unterschied zu einem guten Züchter Personen verstanden, bei denen der Profit an allererster Stelle steht. Sie kümmern sich nicht um die Mutterhündin, sondern nutzen sie als Gebärmaschine. Die Tiere werden oftmals schlecht gehalten und somit die Welpen auch kaum sozialisiert und habituiert. In der Folge können sie sehr ängstlich sein und eben auch gesundheitliche Schäden haben. Das überzeugende Argument ist zumeist der günstige Preis. Dazu noch ein spannender Artikel: Wenn Welpen krank aus dem Keller kommen.
Trotz der Aufklärungsinitiativen und der unzähligen Schauergeschichten von Welpenkäufen bei Vermehrern, steigt aber auch in der Schweiz die Zahl der Auslandshunde kontinuierlich. Gemäss einem Artikel von 20 Minuten stammt fast jeder zweite Hund, der im vergangenen Jahr in der Schweiz registriert wurde, aus dem Ausland. Auf der Beliebtheitsskala ganz oben stehen vor allem kleine Hunde wie Chihuahuas, Französische Bulldoggen und Yorkshire Terrier. Die 22'582 neu eingetragenen ausländischen Hunde entsprechen 46,5 Prozent der Neuregistrierungen im vergangenen Jahr. Eine Zahl, die seit Jahren steigt. 2010 waren es noch 34,5 Prozent, wie 20 Minuten schreibt. Die Zunahme vor allem von illegalem Hundehandel bezeichnet die Tierschutzorganisation Vier Pfoten als «besorgniserregend».
Mittwoch, 16. April 2014
Der unsterbliche Hund
Manchmal muss man sich bei den Nachrichten schon an den Kopf greifen. Es ist unglaublich wie weit Hundeliebe gehen kann. Dass die Zeit mit unseren Vierbeiner beschränkt ist, wissen wir alle. Dennoch trifft einen der Verlust hart. Der südkoreanischer Biotechnologie-Konzern Sooam Biotech kann den geliebten Hund nun vor seinem Tod ersetzen. Genauer gesagt sollen alternde Hunde geklont werden. Der erste genetische Zwilling wurde kürzlich geboren. Der Dackel-Welpe "Mini-Winnie" wartet nur noch auf seine Einfuhr in England. Der Welpe wurde aus Hautzellen eines zwölfjährigen Dackels erzeugt. Da der alte Dackel noch lebt, teilen sich die beiden nun das zuhause. Die Besitzerin hat die Klon- Kopie gewonnen. Künftig kostet ein Exemplar etwa 75.000 Euro.
Wer glaubt, dass er sich damit ein wirkliches Abbild seines alten Hundes ins Haus holt, könnte allerdings schnell enttäuscht werden. Denn auch wenn die Kleine ein genetisches Abbild des alten Hundes ist, so bestimmt sich der Charakter unserer Vierbeiner nicht alleine durch die genetischen Komponenten. Es gibt durchaus auch Aspekte die von der Umwelt, der Erziehung und Ernährung beeinflusst werden.
Britische Gentechniker schätzen die Chance, ein Lieblingstier durch Klonen herzustellen, ebenso hoch ein wie es im Tierheim wiederzufinden. Ausserdem leiden Klon- Tiere oft an Krankheiten und haben eine geringere Lebenserwartung.
Mehr Infos zum Klonen von Tieren von der EKAH gibt es Hier. Und wie es rechtlich in der Schweiz zu diesem Thema aussieht, findet sich bei der Stiftung für das Tier im Recht.
Wer glaubt, dass er sich damit ein wirkliches Abbild seines alten Hundes ins Haus holt, könnte allerdings schnell enttäuscht werden. Denn auch wenn die Kleine ein genetisches Abbild des alten Hundes ist, so bestimmt sich der Charakter unserer Vierbeiner nicht alleine durch die genetischen Komponenten. Es gibt durchaus auch Aspekte die von der Umwelt, der Erziehung und Ernährung beeinflusst werden.
Britische Gentechniker schätzen die Chance, ein Lieblingstier durch Klonen herzustellen, ebenso hoch ein wie es im Tierheim wiederzufinden. Ausserdem leiden Klon- Tiere oft an Krankheiten und haben eine geringere Lebenserwartung.
Mehr Infos zum Klonen von Tieren von der EKAH gibt es Hier. Und wie es rechtlich in der Schweiz zu diesem Thema aussieht, findet sich bei der Stiftung für das Tier im Recht.
Donnerstag, 10. April 2014
Wieviele Impfungen sind wirklich notwendig?
Immer wieder kommt die Diskussion auf, wie oft und welche Impfungen für unsere Vierbeiner eigentlich nötig sind. Ich habe mir bislang wenig Gedanken darüber gemacht und meinen Hund regelmässig für die Spritze zum Tierarzt geschleppt. Doch eigentlich sind die Impfungen, in ihrer Vielfalt gar nicht notwendig. Das zeigt auch eine Richtlinie des Weltverbands der Kleintierärzte. Gelesen habe ich davon auf Facebook bei der Hundephysio Hochrhein, die dazu Folgendes veröffentlichte:
«Ist es nicht interessant? Während kein Mensch jemals auf die Idee käme, sich jedes Jahr durchimpfen zu lassen, wurden Hunde (und Katzen) viele Jahre lang einmal jährlich gegen alles durchgeimpft. Hundebesitzer, die ihre Hunde weniger häufig oder nur einmal impfen liessen, weil sie die Notwendigkeit jährlicher Auffrischungen hinterfragten oder mögliche schwere Nebenwirkungen fürchteten, wurden oft gerne als "unverantwortlich" und "Trittbrettfahrer" bezeichnet.
Nun gibt es vom "Weltverband der Kleintierärzte" (WSAVA) neue Richtlinien für die (Welpen)Impfung. Die wichtigsten Aussagen darin lauten: Für rund 98 Prozent der gegen Staupe-Hepatitis-Parvovirose (SHP) geimpften Welpen sollte ein jahrelanger, wenn nicht lebenslänglicher(!) Schutz bestehen. Regelmäßig durchgeführte "Auffrischimpfungen" erhöhen den Impfschutz nicht.
Gemäss WSAVA sollten Hunde so wenig Impfungen wie möglich erhalten, um die Gesundheit nicht unnötig zu belasten. Der Weltverband empfielt, Hunde nicht öfter als alle drei Jahre zu impfen - was aber nicht heisst, dass sie alle drei Jahre geimpft werden müssen! Bei bei einem immunen Hund bringen weitere Impfungen keinen zusätzlichen Schutz. Der WSAVA empfiehlt vielmehr, per Blutabnahme den Titer (die Antikörper) bestimmen zu lassen, bevor weitere Impfungen erfolgen.
Grundsätzlich empfielt der Weltverband, alle Welpen gegen Staupe, Hepatitis und Parvovirose zu impfen. In Ländern mit Tollwutvorkommen sollte die Tollwutimpfung ebenfalls zum Standardprogramm für Welpen gehören.
Gegen Leptospirose sollten Hunde nur geimpft werden, wenn sie in gefärdeten Regionen leben, wo das Risiko hoch ist, zu erkranken. Die Impfung hält nur 9 bis 12 Monate und wird als diejenige angesehen, die am wenigsten adäquat schützt, da die Impfseren nur wichtigsten aller vorhandenen Leptospiren-Stämme abdecken.»
Das bringt einen dann schon zum Grübel. Wer noch das Originaltext lesen möchte, findet ihn Hier.
«Ist es nicht interessant? Während kein Mensch jemals auf die Idee käme, sich jedes Jahr durchimpfen zu lassen, wurden Hunde (und Katzen) viele Jahre lang einmal jährlich gegen alles durchgeimpft. Hundebesitzer, die ihre Hunde weniger häufig oder nur einmal impfen liessen, weil sie die Notwendigkeit jährlicher Auffrischungen hinterfragten oder mögliche schwere Nebenwirkungen fürchteten, wurden oft gerne als "unverantwortlich" und "Trittbrettfahrer" bezeichnet.
Nun gibt es vom "Weltverband der Kleintierärzte" (WSAVA) neue Richtlinien für die (Welpen)Impfung. Die wichtigsten Aussagen darin lauten: Für rund 98 Prozent der gegen Staupe-Hepatitis-Parvovirose (SHP) geimpften Welpen sollte ein jahrelanger, wenn nicht lebenslänglicher(!) Schutz bestehen. Regelmäßig durchgeführte "Auffrischimpfungen" erhöhen den Impfschutz nicht.
Gemäss WSAVA sollten Hunde so wenig Impfungen wie möglich erhalten, um die Gesundheit nicht unnötig zu belasten. Der Weltverband empfielt, Hunde nicht öfter als alle drei Jahre zu impfen - was aber nicht heisst, dass sie alle drei Jahre geimpft werden müssen! Bei bei einem immunen Hund bringen weitere Impfungen keinen zusätzlichen Schutz. Der WSAVA empfiehlt vielmehr, per Blutabnahme den Titer (die Antikörper) bestimmen zu lassen, bevor weitere Impfungen erfolgen.
Grundsätzlich empfielt der Weltverband, alle Welpen gegen Staupe, Hepatitis und Parvovirose zu impfen. In Ländern mit Tollwutvorkommen sollte die Tollwutimpfung ebenfalls zum Standardprogramm für Welpen gehören.
Gegen Leptospirose sollten Hunde nur geimpft werden, wenn sie in gefärdeten Regionen leben, wo das Risiko hoch ist, zu erkranken. Die Impfung hält nur 9 bis 12 Monate und wird als diejenige angesehen, die am wenigsten adäquat schützt, da die Impfseren nur wichtigsten aller vorhandenen Leptospiren-Stämme abdecken.»
Das bringt einen dann schon zum Grübel. Wer noch das Originaltext lesen möchte, findet ihn Hier.
Dienstag, 8. April 2014
Fuchsräude breitet sich aus
In den vergangenen Wochen und Monaten häuften sich die Nachrichten über die Verbreitung der Fuchsräude. Aktuell breitet sich die Räude
im Fricktal und Umgebung aus. Gemäss der Jagdgesellschaft hätten sich auch
bereits einige Hunde angesteckt.
Doch was ist die Räude genau, wie können sich unsere
Vierbeiner anstecken und welche Symptome weisen auf die Krankheit hin?
Die Fuchsräude wird durch die Grabmilbe Sarcoptes
scabiei verursacht. Sie findet sich in der obersten Hautschicht, wo sie sich
von Zell- und Gewebeflüssigkeit ernährt. Während
sich Männchen und Nymphen an der Körperfläche aufhalten, bohren die Weibchen
Gänge in die Haut um dort ihre Eier abzulegen. In diesen Gängen leben die
Weibchen 3 bis 6 Wochen. Bis die adulte Milbe ausgereift ist, dauert es
zwischen 12 und 21 Tagen.
Die Fuchsräude ist höchst ansteckend. Übertragen
wird die Milbe vom Fuchs auf den Hund durch direkten Kontakt. Da dieser aber
sehr selten ist, infiszieren sich die meisten Hunde durch abgeschabte
Hautpartikel, die Milben enthalten.
Dabei muss nicht jeder Hund erkranken, es ist auch abhängig
von einer gewissen Anfälligkeit, Immunschwäche beziehungsweise allgemeine
Schwäche. Zudem gibt es auch Vierbeiner die selbst nicht erkranken und nur
stumme Träger sind.
Kranke Tiere zeigen einen starken
Juckreiz, die Haut wird schuppig, besonders an den Ohrrändern, den Augenbogen
und dem Nasenrücken, und es kann sogar zu haarlosen Stellen am Körper kommen. Während
die Krankheit bei Wildtieren tödlich verläuft, gibt es für infizierte Haustiere
und Menschen erfolgreiche Therapiemethoden.
Weitere Informationen und wie man
seinen Hund am besten schützen kann, findet sich HIER.
Freitag, 28. März 2014
Stressfreier Umzug mit Hund
Umzug – schon für den Menschen ist dieses Wort mit schrecklichem
Stress verbunden. Es gilt hunderttausende Dinge zu planen, auszumisten, Kisten
zu packen, Möbel zu bestellen usw. Doch nicht nur für uns ist das eine
anstrengende nervenaufreibende Zeit, sondern auch für unsere vierbeinigen
Begleiter. Viele Tiere verstehen die plötzlichen Veränderungen nicht, sind oft verunsichert oder verängstigt. Ich
selbst erinnere mich gut an meinen letzten Umzug, als Cleo zwischen den vielen
Kartons Slalom lief und mich fragend anblickte, als immer mehr ihrer Sachen in
grossen Kisten verschwanden. Damit es für den Hund nicht zu hektisch und
stressig wird, sollten Besitzer einige Dinge berücksichtigen.
Am Umzugstag ist es daher ratsam den Hund bei Freunden,
Verwandten oder anderen gut vertrauten Personen unterzubringen. So erspart man
dem Vierbeiner das Chaos, den eigenen Stress und natürlich auch die Gefahr
einfach nur im Weg zu sein.
In der neuen Wohnung wird alles für den Vierbeiner
eingerichtet, das Bettchen an seinen Platz gestellt, Decken ausgebreitet, der
Napf platziert und das Spielzeug bereit gelegt. Der Hund sollte dann ausreichend
Zeit haben auf Entdeckungstour zu gehen, in allen Räumen und allenfalls auch im
Garten. So wird sich der Hund trotz der neuen Umgebung relativ schnell zu Hause
fühlen.
Gerade zu Beginn ist meist noch viel los in der neuen
Wohnung, Mechaniker oder Installateure kommen vorbei. Auch hier kann vielleicht
die Zeit mit einem Spaziergang überbrückt werden.
Je nach Hunderasse gibt es natürlich auch Vierbeiner, die in
den neuen vier Wänden nicht so schnell zur Ruhe kommen. Wichtig ist für sie da
zu sein, Zeit zu haben, ausgiebig zu spielen, zu kuscheln.
Donnerstag, 13. März 2014
Der allergische Hund
Ich begegne immer mehr Hunden die allergische Reaktionen auf ihr Futter zeigen. Sie haben tränende Augen, kratzen sich ständig, schlecken sich wund oder haben sogar kahle Stellen. Aber auch hinter Durchfall kann eine Allergie stecken. Gemäss der Deutschen Gesellschaft für Veterinärdermatologie (DGVD) in
Ellhofen in Baden-Württemberg hat inzwischen jeder fünfte Hund eine
Allergie. Dabei reagiert das Immunsystem auf bestimmte Stoffe -
sogenannte Allergene - über. Am häufigsten
tritt eine Allergie bei Tieren im Alter von zwischen einem
Dreivierteljahr und zwei Jahren auf.
Ähnlich wie bei den Menschen ist die Palette der Allergien sehr breit. So können sie beispielsweise Reaktionen auf Flohstich zeigen, auf Umweltallergene reagieren, oder gegen Pollen und Gräser allergisch reagieren. Doch immer häufiger treten auch Futtermittelallergien auf. Neben Kohlenhydraten können auch verschiedene Fleischsorten und Milchprodukte für Schwierigkeiten sorgen. Bei einem Verdacht sollte der Tierarzt kontaktiert werden. Doch eine Blutuntersuchung gibt nicht immer Aufschluss darüber, was mit dem Hund nicht stimmt. Besonders bei Futtermittelallergien ist es sehr aufwendig den Ursachen auf den Grund zu gehen. Abhilfe bringt die sogegannte Ausschlussdiät. Dabei erhält der Hund acht Wochen lang eine Eiweissquelle, die der Hund bislang noch nicht bekommen hat. Früher war das meistens Lamm, doch dieses findet sich heute in vielen Futtern. Daher muss auf speziellere Fleischsorten wie Elch, Hirsch, Känguruh oder Pferd zurückgegriffen werden. Das wird mit einer Kohlenhydratquelle (wie beispielsweise Kartoffeln) ergänzt. Während dieser Periode darf der Hund nichts anderes fressen, keine Kauknochen oder Leckerli aus anderen Fleischsorten erhalten. Die Tierklinik Heilbronn hat in einem Papier über Futtermittelallergien den weiteren Vorgang beschrieben. Nach dieser Phase und nach dem Abklingen der Symptome kann wieder auf die herkömmliche Fütterung umgestellt werden. Stellen sich wieder Reaktionen ein, ist so gut wie sicher, dass eine Futtermittelallergie vorliegt. Dieser Schritt kann aber auch übersprungen werden. Stattdessen wird nun die Verträglichkeit einzelner Nahrungsmittel getestet. Nach und nach bekommt der Hund einfach weitere Futterbestandteile hinzugefügt (etwa im Abstand von 2-3 Wochen) und so erkennt man, worauf der Hund allergisch reagiert. Dieser Weg ist zwar langwierig, bringt aber ein relativ sicheres Ergebnis.
Ähnlich wie bei den Menschen ist die Palette der Allergien sehr breit. So können sie beispielsweise Reaktionen auf Flohstich zeigen, auf Umweltallergene reagieren, oder gegen Pollen und Gräser allergisch reagieren. Doch immer häufiger treten auch Futtermittelallergien auf. Neben Kohlenhydraten können auch verschiedene Fleischsorten und Milchprodukte für Schwierigkeiten sorgen. Bei einem Verdacht sollte der Tierarzt kontaktiert werden. Doch eine Blutuntersuchung gibt nicht immer Aufschluss darüber, was mit dem Hund nicht stimmt. Besonders bei Futtermittelallergien ist es sehr aufwendig den Ursachen auf den Grund zu gehen. Abhilfe bringt die sogegannte Ausschlussdiät. Dabei erhält der Hund acht Wochen lang eine Eiweissquelle, die der Hund bislang noch nicht bekommen hat. Früher war das meistens Lamm, doch dieses findet sich heute in vielen Futtern. Daher muss auf speziellere Fleischsorten wie Elch, Hirsch, Känguruh oder Pferd zurückgegriffen werden. Das wird mit einer Kohlenhydratquelle (wie beispielsweise Kartoffeln) ergänzt. Während dieser Periode darf der Hund nichts anderes fressen, keine Kauknochen oder Leckerli aus anderen Fleischsorten erhalten. Die Tierklinik Heilbronn hat in einem Papier über Futtermittelallergien den weiteren Vorgang beschrieben. Nach dieser Phase und nach dem Abklingen der Symptome kann wieder auf die herkömmliche Fütterung umgestellt werden. Stellen sich wieder Reaktionen ein, ist so gut wie sicher, dass eine Futtermittelallergie vorliegt. Dieser Schritt kann aber auch übersprungen werden. Stattdessen wird nun die Verträglichkeit einzelner Nahrungsmittel getestet. Nach und nach bekommt der Hund einfach weitere Futterbestandteile hinzugefügt (etwa im Abstand von 2-3 Wochen) und so erkennt man, worauf der Hund allergisch reagiert. Dieser Weg ist zwar langwierig, bringt aber ein relativ sicheres Ergebnis.
Dienstag, 4. März 2014
Wie schlafen eure Hunde?
Hunde schlafen in den schrägsten Positionen. Cleo ist ebenfalls ein solcher Kandidat, sie verwendet Heizkörper, Stuhlbeine, Kisten und ähnliches als Kopfkissen, oder streckt auf dem Rücken liegend alle 4 Beine von sich. Ähnlich wie wir brauchen sie den Schlaf, um die Geschehnisse des Tages zu verarbeiten. War der Tag besonders anstrengend oder aussergewöhnlich, so fallen sie oft in einen tiefen, aber auch unruhigen Schlaf und träumen heftig.
Forscher haben sich natürlich auch dem Ruhebedürfnis unserer Vierbeiner gewidmet. Dabei zeigte sich eindrücklich die Bedeutung des Schlafes. In der ersten Phase des Schlafentzugs wurden die Hunde überdreht, danach unkonzentriert und grobmotorisch. In dritten Stadum reizbar und nervös, danach aggressiv und kränklich und im letzten Abschnitt erkrankten sie schwer, manche sogar chronisch.
Es zeigte sich auch, dass viele Erkrankungen mit Überforderung in Zusammenhang gebracht werden können, da Stress den ganzen Körper beeinträchtigt und schwächt. Dazu zählen beispielsweise Allergien, Krebs und neurale Störungen. Je nach Rasse und Alter schlafen erwachsene Hunde zwischen 17 und 20 Stunden, Welpen und Senioren noch etwas mehr. Da viele Hunde selbst schwer zur Ruhe finden, können Schlafrituale oder auch Rückzugsorte wie eine Box helfen.
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