Sonntag, 9. Dezember 2012

Grundkommando Sitz

Es gibt einige Kommandos die der Hund einfach beherrschen sollte. Dazu zählt in erster Linie das Sitz. Schon dem Welpen kann das Kommando ganz einfach beigebracht werden. Der erste Schritt ist, dass man ein Leckerli in die Hand nimmt, das sollte der Hund auch sehen. Dann bewegt man die Hand über seinem Kopf hin und her. Im zweiten Schritt wird die Hand langsam über den Kopf des Hundes nach hinten geführt. Sobald der Kopf hoch geht und der Hintern des Hundes nach unten geht, kommt das Kommando Sitz. Wenn es nicht gleich klappt, Ruhe bewahren und einfach immer wieder probieren, es dauert bei Hunden unterschiedlich Lange, bis sie verstanden haben, was der Besitzer von ihnen möchte.
Wenn der Hund statt sich hinzusetzen den Rückwärtsgang einlegt, dann üben sie es beispielsweise vor einer Wand, oder berühren sie ihn ganz leicht am Hinterteil. Hat sich der Hund hingesetzt, wiederholen sie das Ganze noch ein paar Mal.
Wer zudem noch ein Sichtzeichen für das Kommando verwenden möchte, kann nun den Zeigefinger in die Höhe strecken. Sitz der Hund, erhält er das Leckerli und wird kräftig gelobt. Das Kommando kann dann mit einem "Okay" oder "Lauf" oder auch "Frei" wieder aufgelöst werden, bevor der Hund von selbst wieder aufsteht.
Kommandos sollten an verschiedenen Orten geübt werden, nicht nur zu Hause, sondern auch auf Spaziergängen. Mit der Zeit können diese auch unter immer grösserer Ablenkung gegeben werden. Die Übungseinheiten sollten vor allem bei einem Welpen sehr kurz sein, dafür kann das Kommando mehrmals täglich geübt werden. Beherrscht der Hund das Sitz kann natürlich nicht nur die Umgebung geändert werden. Sondern allein der erhobene Zeigefinger sollte den Hund zum Hinsetzen bringen. Oder auch die Distanz kann erhöht werden.
Cleo und Pepito im Sitz
Hier findet ihr ein Video das zeigt wie es genau funktioniert.


Samstag, 8. Dezember 2012

Garderobe für den Hund

Es ist kein Geheimnis, dass Cleo eine Vielzahl an Halsbändern und Leinen besitzt. Da damit bereits die Häfte meiner eigenen Garderobe belagert wurde, habe ich mich auf die Suche nach einer Hundegarderobe gemacht. Prinzipiell kann man eine ganz einfache Haken-Garderobe verwenden. Doch ich wollte auch noch eine Ablagefläche für die Halsbänder, Spielsachen und vieles mehr.
Die Auswahl ist riesig. Von einfachen Modellen wie:
Quelle: citydogs.de
Garderoben mit eigenem Wunschmotiv:
Quelle: Anfalas.de
Ganz spezielle Designs:
Quelle: Vier-pfoten-Manufaktur.de

Ich habe mich nach langem Hin und Her für folgendes Modell von Reisenthel entschieden:
Quelle: amazon.de
Auf den ersten Blick sieht das Modell nicht sehr stabil aus, aber ich wurde positiv überrascht. Die Garderobe hat bereits einigen Belastungstests standgehalten. Zudem bietet sie sehr viel Platz.
Wem dieser Weg zu einfach ist, der kann sich auch selber ans Basteln einer Garderobe machen. Anleitungen dafür gibt es unzählige, wie beispielsweise diese HIER.

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Gratwanderung Horgen

Kürzlich hab ich die Gratwanderung im Sihlwald in Horgen angefangen. Es handelt sich dabei um einen Trampelpfad mitten durch den Wald. Auf dem Weg sind 8 Caches verteil und die gesamte Strecke beträgt ca. 4 Km. Die Strecke ist mehrheitlich gerade und hat nur minimale Steigungen.



Auf dem Trampelpfad selber gibt es zu gewissen Zeiten sehr viele Biker und Jogger. Lasst euch also nicht erwischen beim Loggen.

Für solche die weniger gut zu Fuss oder mit Kinderwagen unterwegs sind, gibt es unzählige Kieswege am Waldrand oder durch den Wald. Im Wald selber gib es noch einen weiteren Parkplatz jedoch gibt es da zu gewissen Zeiten ein Fahrverbot. Deshalb solltet ihr lieber den vorderen Parkplatz nehmen. Dieser ist von der Autobahnausfahrt aus relativ einfach zu finden. Man fährt dazu Richtung Horgnerberg und kurz bevor man aus dem Wald kommt gibt es eine Bushalte. Gleich danacht ist rechts eine Tafel mit der Angabe des Parkplatzes.

Pepito hatte seinen Spass im Wald und rannte über alle Baumstämme oder setzte sich auf einen Baumstumpf. Leider haben wir nicht die ganze Strecke inkl. Caches suchen geschafft, da es bereits am Eindunkeln war. Wir werden aber ganz sicher zurückkommen und den Rest der verbliebenen Caches noch holen.

Weihnachtsmärkte für Hunde

Vergangenes Wochenende haben wir zusammen mit unseren Vierbeinern den Hundeweihnachtsmarkt in Binz besucht. Cleo hat ein neues Halsband erhalten:

 ein paar Kauknochen und ausserdem Leckerli von Vicos Welt:
Quelle: hundedesigner.ch
Leider waren wir von dem Markt etwas enttäscht, er war kleiner als erwartet und viele Produkte doch eher teuer. Dennoch werde ich nächstes Jahr auch wieder vorbeischauen. Sicherlich wird die Zahl der Aussteller noch steigen, immerhin fand der Markt erst zum zweiten Mal statt.
Wer keine Zeit hatte nach Binz zu kommen, der hat am 15. Dezember noch die Möglichkeit den Hundeweihnachtsmarkt in Schwarzenburg zu besuchen. Weitere Infos zum Veranstaltungsort, den Ausstellern und den Highlights für die Besucher findet ihr HIER.

Einen Samichlaus-Apero mit Glühwein, Tombula und Geschenken findet am kommenden Freitag in Rapperswil im Hundeladen Zampetta statt.

Dienstag, 4. Dezember 2012

Schutz für gestresste Winterpfoten



Der Winter hat Einzug gehalten in der Schweiz. Und natürlich waren Cleo und Pepi am Wochenende unterwegs und haben die traumhafte Winterlandschaft genossen.


Da ich mit Cleo aber viel in der Stadt unterwegs bin, kämpfen wir bereits wieder gegen die Streusalzmassen. Nicht selten humpelt dann mein Hund auf drei Beinen zu mir. Die Ballen sind sehr empfindlich. Das Salz führt zu wunden und juckenden Pfoten. Den besten Schutz vor Salz, Splitt und Eis bieten natürlich Hundeschuhe. Ich finde sie allerdings schrecklich und würde sie meinem Hund nur im absoluten Notfall anziehen. Vor allem kann ich mir in etwa vorstellen, wie Cleo mit den Dingern laufen würde und welches Theater wir beim Anziehen hätten. Somit sind diese Schuhe sicherlich praktisch und ein guter Schutz, aber für mich kommen sie nicht Frage. 
Quelle: Trixie
Helfen kann auch das Fell zwischen den Ballen zu kürzen. Das schützt zwar nicht vor dem Salz, aber bei vielen Hunden ergeben sich zwischen den Ballen Eisklumpen, was sehr unangenehm und auch schmerzhaft sein kann. Es kann sogar zu Verletzungen kommen. Gegen das Salz helfen unter anderem Melkfett, Vaseline, Ringelblumensalbe oder Hirschtalg. Ausserdem sollten die Pfoten nach dem Spaziergang gründlich abgespült werden und anschliessend erneut mit einer Pflege wie Melkfett eingerieben werden. Die Pflege mit den Salben sollte aber nicht übertrieben werden, da dadurch die Pfoten aufweichen können und noch empfindlicher werden. Natürlich gibt es auch eigene Pfotenschutzcremes und –sprays. Sie bieten einen guten Schutz, der aber regelmässig erneuert werden muss.
Quelle: Anibio
Wenn der Hund es gerne mag, kann auch ein Pfotenbad helfen. Dafür geeignet sind beispielsweise Kamille, Ringelblume und Propolis.

Sonntag, 2. Dezember 2012

Wir erkunden die Umgebung - Hönggerberg

Da ich Nahe der Limmat wohne und die Wege hier in und auswendig kenne, habe ich nun einmal die andere Richtung eingeschlagen und bin auf den Hönggerberg gelaufen. Der Waidfussweg führt einen schnell in die Höhe. Hinter dem Waidspital schlage ich den schmalen Unterhaltsweg ein.
 

Blick auf Zürich
Cleo stärkt sich am Bach
Wir gelangen zum Rheumabad Käferberg und folgen bis zum Restaurant Die Waid der Strasse. Hinter dem Restaurant laden einige Bänke zum verweilen ein, um den Blick auf Zürich zu geniessen.
Wir laufen an den Schrebergärten vorbei zum Wald. Man kann sich in diesem kleinen Wald eigentlich nicht verlaufen, so schlagen wir den Weg Richtung Tessin Grotto ein. Da wir nur eine kleine Runde drehen wollen, schlagen wir den Weg Richtung Bucheggplatz ein.
Nach wenigen Metern erreichen wir eine grosse Wiese, auf der ich sicher bei Gelegenheit mal etwas Dummytraining machen werde.
Weiter geht es wieder in den Wald. Nach einiger Zeit gelangen wir an einen kleinen Teich. Im Sommer ein schöner Platz zum Grillen, Abkühlen und Entspannen.
Da es in dem Wald einen Helsana Trail gibt, kann man mit dem Hund zwischendurch auch einige Übungen machen. Cleo habe ich mal auf den nächsten Baumstammhaufen gesetzt.
Am Ende unseres Erkundungsspaziergangs hat sich dann noch die Sonne gezeigt. Oberhalb vom Bucheggplatz gibt es noch einen wunderbaren Grillplatz der zum Verweilen einlädt.
Ein Blick zurück in den schönen Wald, bevor wir den Abstieg Richtung Limmat antreten.
Die Runde kann man je nach Zeit und Lust verlängern. Wir waren etwa 1,5 Stunden sehr gemütlich unterwegs. Es gibt zwar einige Spaziergänger und Jogger auf den Wegen, aber Hunden sind wir nur sehr wenigen begegnet.

Freitag, 30. November 2012

Das richtige Geschirr - Norweger



Persönlich bin ich ja eher der Halsband-Fan, da man viel mehr Auswahl hat. Zudem hasst Cleo Geschirre, aber das ist eine andere Geschichte. Heute möchte ich euch einen ersten Einblick in die Welt der Geschirre geben, es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Arten mit speziellen Einsatzzwecken, sowie natürlich unterschiedliche Farben und Ausführungen. Unterschieden werden können Norweger, Brust-/Führ-, Sattel- und Zuggeschirre. Je nachdem für welches man sich entscheidet, es sollten einige Dinge berücksichtigt werden. Besonders wichtig ist die Passform, daher ist es schwierig einfach ein Geschirr von der Stange zu kaufen, vor allem bei Mischlingen wie Cleo. Zudem sollte das Geschirr gut gefüttert sein, und den Hund beim Laufen nicht einschränken. Besonders wenn der Hund an der Schlepp- oder Flexi-Leine geführt wird, sollte ein Geschirr getragen werden.
Als erstes möchte ich auf die beliebten Norweger-Geschirre eingehen. Sie sind einfach anzuziehen, da sie einfach über den Kopf gestreift werden und keinen Steg durch die Forderbeine haben. Dadurch ist die Bewegungsfreiheit grösser. Der Brustgurt verläuft quer über die Brust. Wichtig ist dabei, dass er am oberen Schulterrand verläuft und relativ eng anliegt und somit nicht verrutschen kann. Ist der Gurt zu hoch, so drückt das Geschirr wie ein Halsband auf den Kehlkopf. Sitzt es hingegen zu tief, dann kann es zu einem ungesunde Zug auf die Schultergelenke kommen. Zudem wird die Bewegungsfreiheit der Schultern eingeschränkt. Der Bauchgurt sollte wie bei allen Geschirren nicht direkt an den Ellenbogen liegen um Scheuerstellen zu vermeiden.
Quelle: www.wolfsong-shop.ch

Praktisch ist besonders der „Griff“ auf dem Rücken. So kann man im Notfall leicht nach dem Hund greifen. Pepito hat auch die Angewohnheit in Gewässer zu springen, aus denen er dann nicht mehr selbst herauskommt, da kann Steffi ihn einfach an dem Griff herausziehen. Geeignet ist das Geschirr aber nicht nur für den täglichen Gebrauch, sondern zum Beispiel auch zum Fahrradfahren und Joggen. Nachteil des Geschirrs ist, dass ängstliche Hunde einfach herausschlüpfen können. Wer sicher gehen möchte, dass das Geschirr richtig sitzt, der kann sich solche Norweger auch massanfertigen lassen. Der Vorteil ist dabei natürlilch auch, dass man seiner Fantasie freien Lauf bei der Gestaltung lassen kann. Von Hunde-Halsband gab es für Pepito dieses personalisierte Geschirr:

Weitere massgeschneiderte Norweger gibt es beispielsweise von Dogsland, Mein Hund-natürlich gesund;
Norweger von der Stange bieten unter anderem auch Hunter und Hurtta:
Quelle: www.hurtta24.ch