Freitag, 8. März 2013

Ernährung des Hundes - Barf

Ich persönlich bin ein Fan von Trockenfutter. Es ist für mich einfacher, wenn ich auf Reisen bin, oder Cleo mal zum Hundesitter muss. Natürlich habe ich mich auch lange mit Inhaltsstoffen und Zusammensetzungen beschäftigt. Meine Wahl fiel dann auf Canis Alpha, aber darüber werde ich an anderer Stelle einmal berichten.
Jedenfalls gibt es verschiedene Arten den Vierbeiner zu füttern, wie Nass- und Trockenfutter oder Barf. Einen Einblick in das Thema bieten nun zwei Videos von Gassi TV mit Swanie Simon. Im ersten Teil steht sie Rede und Antwort was Barfen überhaupt ist. Im zweiten Teil geht es bereits ins Detail, wie sieht ein Futterplan aus, was muss für einen kranken Hund berücksichtigt werden und vieles mehr. Ein interessantes Gespräch, dass den Hundehaltern einen ersten Einblick in die Welt des Barfen liefert.

Donnerstag, 7. März 2013

Schutz vor Zecken

Mit den steigenden Temperaturen rückt die Saison der Zecken langsam näher. Aktiv werden die Parasiten nämlich bereits ab einer Temperatur von 10 Grad, richtig wohl fühlen sie sich dann bei rund 20 Grad. In der freien Natur beginnt bei uns daher die Zeckenzeit im Februar / März und endet im Oktober / November. April bis Juli gelten als Zeiten höchster Aktivität.
So mancher Hundebesitzer wird sich nun fragen, wie er seinen Vierbeiner in diesem Jahr vor den lästigen Biestern schützen soll. Und ein Schutz ist unbedingt notwendig, denn durch Zecken können die Hunde und natürlich auch Menschen  zahlreiche Krankheiten bekommen, in erster Linie die Borreliose und die FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis).

Wo und wie leben Zecken?
Zumeist sind sie in Bodennähe zu finden, in Sträuchern, aber auch an Wegrändern, im hohen Gras und Gebüsch, sowie im Gestrüpp und im Unterholz. Jede Zecke benötigt im Laufe iherer Entwicklung drei Blutmahlzeiten. Durch Körperwärme und Geruch erkennt der Parasit wenn ein Wirt vorübergeht und lässt sich fallen. Nach jeder Blutmahlzeit verlässt er den Wirt und legt eine Reifepause ein. Diese kann Tage, Wochen aber auch Monate dauern. Danach sucht er sich einen neuen Wirt. Nach der dritten Mahlzeit lässt sich die Zecke von ihrem Wirt fallen und zieht sich zurück. Dann beginnt die Ablage von Hunderten von Eiern, aus denen dann wieder Zecken-Larven schlüpfen. Und der Kreislauf beginnt von neuem.


Welche Zecken gibt es?
Weltweit gibt es mehr als 850 verschiedene Zeckenarten. In Europa sind besonders drei verschiedene Arten von Beduetung:
Ixodes ricinus, der gemeine Holzbock, lebt als Freilandzecke in Wäldern, hohen Wiesen und an Wegrändern. Er befällt vor allem Hunde und Katzen, aber auch Menschen und andere Tierarten werden nicht verschont. Bei der Übertragung von Borreliose und FSME spielt er eine entscheidende Rolle.

Rhipicephalus sanguineus, die Braune Hundezecke, stammt ursprünglich aus mediterranen Urlaubsländern. Zu finden ist sie in Zwingern und Ställen, aber auch in der Wohnung. Sie befällt vor allem den Hund, auf den sie sowohl die Babesiose als auch die Ehrlichiose übertragen kann.
Dermacentor reticulatus, die Bunt- oder Auwaldzecke, kann am einfachsten durch ihr marmoriertes Rückenschild erkannt werden. Sie bevorzugt feuchte Gebiete wie Auwälder. Als Wirt bevorzugt sie grosse Haus- und Wildsäugetiere, jedoch auch Hunde.

Beiträge über die verschiedenen chemischen und biologischen Schutzmöglichkeiten  folgen.

Mittwoch, 6. März 2013

Erste Hilfe für den Vierbeiner




Für viele Hundebesitzer das absolute Horror-Szenario. Man befindet sich auf einem Spaziergang und plötzlich passiert dem Vierbeiner etwas, er tritt sich etwas ein, reisst sich eine Kralle aus, wird gebissen, verstaucht sich ein Bein oder wird gestochen. In jedem Fall heisst es Ruhe bewahren und die Situation einschätzen. Je nach Verletzung des Hundes ist eine überlegte Erste Hilfe wichtig, sowie der allenfalls nötige sichere und schnelle Transport in die Tierarztpraxis. Die Grundlagen für das richtige Verhalten hat die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz in einer Broschüre «Erste Hilfe für Hund und Katze» zusammengefasst. Eine gute Übersicht und weitere Informationen finden sich auch auf der Tierservice-Website, sowie HIER. Es wird genau beschrieben, wie man beispielsweise die Termperatur misst, wie man eine Wunde reinigt und desinfisziert oder was bei Insektenstichen zu tun ist.
Sinnvoll ist es jedem Fall einmal einen Erste-Hilfe-Kurs für Hunde zu besuchen, um eine gewisse Erfahrung für den Ernstfall zu sammeln. Diese werden oft von Tierärzten oder Hundeschulen angeboten. Dabei lernen Hund und Halter beispielsweise das Anlegen eines Verbands. Kurse gibt es unter anderem folgende: Anisana, Animaux (24.4), Tierseminar, Hundeobedience und Giant Dogs.

Ebenfalls ratsam ist es auf Spaziergängen, Ausflügen und in Urlauben ein Erste-Hilfe-Set dabeizuhaben. Darin sollten sich beispielsweise eine Pinzette, Zeckenzange, Fieberthermometer, Verbandsmaterial, Desinfektionsmittel und gegebenenfalls einige Medikamente befinden. Solche Sets sind in jedem Hundeshop in unterschiedlichem Umfang erhältlich. Beispielsweise bei Qualipet:






Dienstag, 5. März 2013

Wellness für den Vierbeiner

Am Wochenende war es endlich soweit. Wir besuchten einen Massagekurs für Hunde. Cleo kennt das Prozedere ja bereits etwas, da sie auch schon von der Physiotherapeutin massiert wurde und ich mich auch nach deren Anleitung daran probierte. Nun wollte ich aber noch etwas mehr darüber erfahren und eine genauere Anleitung erhalten. Durchgeführt wurde der Kurs von der Hundeschule Moondance von Natalie Juchli. Nach einem einstündigen Theorieteil über Ausstreichungen und Knetungen ging es dann an den Hund. Natürlich war es nicht ganz einfach für unsere Vierbeiner sich in einem Raum mit fremden Hunden zu entspannen, aber Cleo hat sich trotzdem ganz gut geschlagen.Wir konnten viel Neues dazulernen und Cleo darf sich nun einmal die Woche auf eine Massage von mir freuen. Denn sie trägt nicht nur zum Wohlbefinden des Hundes bei sondern fördert auch das Vertrauensverhältnis zwischen Hund und Mensch.
Im Internet finden sich zahlreiche Beispiele für Hundemassage: Hier werden beispielsweise Ausstreichungen gezeigt und Hier gibt es ebenfalls einen Einblick in die Materie. Diese Anleitungen sollten aber nicht einfach so ausprobiert werden, in jedem Fall sollte man einen Kurs dazu besuchen oder sich von einem Physiotherapeuten anleiten lassen. Einen guten Einblick ermöglichen auch Bücher, wie beispielsweise Massage und Physiotherapie bei Hunden von Alexandra Mauring und Günther Lutsch.

Montag, 4. März 2013

Dawanda macht`s möglich

Bereits vor einiger Zeit habe ich die ersten Hundesachen über Dawanda bestellt und ich kann nur sagen, dass ich restlos begeistert bin. Individuelle Wünsche werden erfüllt, Lieferung in die Schweiz ist kein Problem und die Kosten sind sehr niedrig. Meine erste Bestellung ging an RegisFamilyWorld, weil ich Flechtsachen einfach wunderschön finde. Als nächstes stehen Halsbänder von dogs-and-paw auf meiner Einkaufsliste. Wem es zu langweilig ist einfach fertige Halsbänder zu kaufen, der findet auf Dawanda auch alles nötige, um sich selbst an die Nähmaschine zu setzen oder mit dem Knüpfen und Flechten anzufangen. Beispielsweise eine Vielzahl an Webbändern oder auch Paracord. Steffi hat ja bereits über Scoubidou berichtet, mit dieser Technik können auch noch Halsbänder gefertigt werden. Auch bei Youtube finden sich zahlreiche Anleitungen. Steffi wird sich auch schon bald an die Nähmaschine setzen. Wir zeigen dann natürlich die Entstehung der ersten Halsbänder für Pepito.

Freitag, 1. März 2013

Haare, überall Haare

Die Temperaturen steigen und den Hundebesitzern steht eine schreckliche Zeit bevor, denn unsere Vierbeiner verlieren das Winterfell.. Die losen Haare gilt es nun zu entfernen, sonst kann das Fell verfilzen. Zudem kann man durch regelmässiges bürsten und kämmen verhindern, dass die Haare zu einem grossen Teil in der Wohnung ausfallen. Normalerweise ist es ausreichend das Haarkleid der Vierbeiner ein- bis zweimal pro Woche zu pflegen, während des Haarwechsels kann es auch durchaus mehr werden. Vor allem bei Hunden mit langen Haaren ist es wichtig Knoten zu lösen und tote Haare zu entfernen. So kann das Verfilzen verhindert werden. Bei zuwenig Pflege können sich Schmutzpartikel ansammeln, die dann zu Hautproblemen führen können und auch einen unangenehmen Geruch mit sich bringen.

Je nach Hunderasse, Fellbeschaffenheit und Vorlieben des Hundebesitzers unterscheidet sich die Haarpflege.  So braucht beispielsweise ein Flatcoated Retriever trotz der langen Haare sehr wenig Pflege. Andere Hunde hingegen müssen regelmässig zum Hundefrisör. Prinzipiell ist das Fell wasser- und schmutzabweisend. Ist der Hund nach dem Spaziergang nass, ist das Abtrocknen zumeist ausreichend. Ein Bad mit Hundeshampoo entzieht dem Fell Talg und somit den natürlichen Schutz gegen Kälte und Nässe. Die Fellpflege fördert die Durchblutung der Haut, zudem nimmt das Volumen zu, was vor Hitze und Kälte schützt.

Im Fachhandel gibt es bereits eine riesige Auswahl an Bürsten und Kämmen. Für langhaarige Hunde kann man davon Verschiedene brauchen. Für kurz- und stockhaarige Hunde hingegen reicht beispielsweise oftmals die Behandlung mit einem Pflegehandschuh. Bestimmte Rassen wie beispielsweise Terrier und rauhaarige Hunde sollten getrimmt werden. Durch diese Zupftechnik werden lose Haare entfernt. Das Scheren hingegen ist nur bei wenigen Rassen nötig, beispielsweise bei jenen deren Haarkleid immer weiter wächst, oder wo der Rassestandard es vorsieht. Gekämmt wird mit dem Strich, nur bei kurzhaarigen Passen kann zwischendurch auch gegen den Strich gebürstet werden.

Ein Teil der Fellpflege ist auch die richtige Ernährung. Sind die Haare stumpf und brüchig so sollte nicht nur Haarpflegemittel verwendet werden, sondern auch die Ernährung überdacht werden. Unter Umständen ist ein Besuch beim Tierarzt erforderlich, der die Ursachen abklärt. Auch mein Hund hatte lange Zeit mit trockener Haut zu kämpfen. Die Umstellung des Futters sowie die Beimischung verschiedener Zusatzstoffe wie Bierhefe und Öle brachte schnell Besserung.

An das Bürsten sollte bereits der Welpe gewohnt werden. Eine gewisse Pflege des Hundes ist nötig und sollte für den Vierbeiner angenehm sein und nicht zur Qual werden.


Eigenlob stinkt

Dennoch muss ich meinen Hund und damit auch meine Erziehung manchmal loben, vor allem wenn andere dies bestärken. Gestern beispielsweise habe ich Cleo auf der Wipkingerwiese abgesetzt, nicht mit einer Leine angebunden oder so, und eine Leckerlifährte gelegt. Sie kennt das mittlerweilen und wartet geduldig bis sie suchen darf. Ich bin auch durch die Sträucher gelaufen und als ich zu Cleo zurückkomme steht ein älterer Herr neben ihr. Er meinte dann ganz verwundert: "Der folgt ja". Ich habe nur genickt. Darauf er: "Schön, wenn ein Hund so erzogen ist." Mit geschwellter Brust habe ich mich bedankt und Cleo aus dem Sitz befreit. So einfach ist es mal ein gutes Licht auf unsere Vierbeiner zu werfen, die ja oft genug (v.a. in der Stadt) für Streit und Ärger sorgen.