Samstag, 16. März 2013

Hirschgeweih - Kauspass für Hunde

Einige haben bestimmt schon davon gehört oder es sogar ausprobiert. Ich stiess an der Hund 13 Messe auf das Hirschgeweih. Durch die vielen natürlichen Mineralien ist es ein gesunder und langer Kauspass.

In der Natur stossen Geweihträgen einmal im Jahr ihr Geweih ab, welche dann gerne von den Wölfen als Kau-Snack verspiesen werden. Durch die Struktur und Festigkeit ist das Geweih eine ideale Zahnpflege. Aber auch all die wertvollen Mineralien und Spurenelemente wie Calcium, Magnesium, Einsen etc. sind für unsere Hunde sehr gesund. Um der Grösse und der Beisskraft des Hundes gerecht zu werden, gibt es die Geweihe in unterschiedlichen Grössen.
Quelle: www.mkd-shop.ch

Hier einige Shops, in denen Geweihe angeboten werden:

Meiko
Raubtieroase
Wolfwhisper
MKD-Shop

Freitag, 15. März 2013

Nasenarbeit: Schleppe oder Fährte

Da ich ja mit Cleo mehr im jagdlichen Bereich arbeiten möchte, habe ich mich in den letzten Tagen vor allem mit der Nasenarbeit auseinandergesetzt. Ich habe ja in verschiedenen Beiträgen schon berichtet, wie man einfache Suchen beispielsweise des Dummys oder ähnliches spielerisch in einen Spaziergang einbauen kann. (Kein 0815-Spaziergang oder Spaziergang aufpeppen)   
Fährte
Nun gibt es bei uns auf den Spaziergängen ja gerne einmal eine Leckerlifährte. Ziel einer Fährte ist es, dass der Vierbeiner der Spur eines Lebewesens (anderem Tier, Wild, Mensch) folgt. Beim Menschen handelt es sich um eine Trittspur. Auf Michi`s Hundeseite habe ich eine Erklärung dafür gefunden, was dabei genau passiert: «Durch die mechanische Einwirkung des Fußes auf den Boden werden augenblicklich chemische Reaktionen induziert: Pflanzensäfte treten aus und verändern den Geruch sofort. Dieser „spontane“ Geruch nimmt dann relativ schnell wieder ab und wird sukzessive vom entstehenden Gärungs- bzw. Verwesungsgeruch überlagert, der sich durch eine lange stationäre Phase auszeichnet. Zwischen dem spontan auftretenden und dem Gärungsgeruch kann ein „Geruchsloch“ entstehen.» Bis die Fährte vom Hunde abgesucht wird kann es von einigen Minuten, Stunden bis hin zu ein bis zwei Tagen dauern. Der Hund muss dann mit tiefer Nase suchen, um die Duftstoffe zu finden. Für die Fährtenarbeit wird der Vierbeiner an einer Schleppleine geführt und trägt zumeist ein Geschirr. Auf der Fährte sollen die Verweispunkte vom Hund angezeigt/verwiesen werden. Dies kann beispielsweise durch Einnehmen der Positionen Sitz oder Platz erfolgen. Für den Aurbau der Fährtenarbeit werden die erwähnten Leckerlifährten gelegt. Das bedeutet, dass eine Spur mit Futterstücken gelegt wird, im Abstand von 2-3 Schritten. Über diesen Weg lernt der Hund ruhig und konzentriert zu sein.

Eine Besonderheit ist die Schweissfährte, dabei wird punktuell Schweiss (also Blut) neben die Spur gespritzt oder getröpfelt. Als Verweispunkte dienen dann nicht Gegenstände des Fährtenlegers sondern Stellen mit Schnitthaar.
Schleppe
Eine andere Möglichkeit ist die Schleppe. Oftmals wird auch der Begriff Schleppfährte verwendet. Dabei wird ein Gegenstand hinter einem hergezogen. Dies kann beispielsweise ein Stück Pansen sein. Als negativ wird dabei gesehen, dass der Hund mehr dem Fleischgeruch folgt als der Bodenverletzung. Eine andere Möglichkeit ist auch einen Dummy hinter sich herzuziehen. Diese Form der Spurarbeit kann der Hund bedeutend schneller durchführen, daher wird er alleine auf die Suche geschickt. Zumeist wird kurz nach dem Auslegen gleich die Schleppe gesucht, es vergehen etwa 20 Minuten. Da sich die Geruchstoffe bei einer so frischen Spur noch kurz über dem Boden befinden, sucht der Hund oft mit etwas höherer Nase. Ist der Hund bei dem Gegenstand angekommen, soll er diesen in der Regel apportieren. Der Besitzer wartet am Anfang der Schleppe.  
Die Nasenarbeit, vor allem das Fährten ist für den Hund sehr anstrengend.

Donnerstag, 14. März 2013

Veranstaltung für Jagdhundefreunde

Ich bin ja ein riesiger Fan von Jagdhunden. Dennoch wird es mir wahrscheinlich nicht möglich sein am Sonntag nach Aarau zum Jagdhundetag-Nordwestschweiz zu fahren. Leider, aber vielleicht gibt es Jagdhundefreunde die die Veranstaltung besuchen möchten. Organisiert wird sie von der Jagdhundekommission Jagd Aarau.
Auf dem Programm stehen:
07.50 bis 08.20  Eintreffen der Hundeführer und Besucher 
08.30 bis 09.50  Präsentation der Hunderassen
10.00 bis 11.00  Postenarbeiten zu jagdkynologischen Themen
11.10 bis 12.15  Ausgebildete Hunde bei der Arbeit
         Anschliessend   Mittagessen.

Der Jagdhundetag findet auf der Pferderennbahn Aarau statt, weitere Informationen gibt es HIER. Jenen die dabei sind viel Spass.

Mittwoch, 13. März 2013

Knurren ist Kommunikation

Das Knurren des Hundes wird zumeist sofort von den Hundehaltern unterbunden oder sogar bestraft. Dass es sich dabei aber um ein wichtiges Ausdrucksverhalten unseres Vierbeiners handelt wird leider oft vergessen. «Ein Hund der knurrt, ist nicht aggressiv – er kommuniziert», heisst es bei Dorit Feddersen-Petersen. Einen interessanten Artikel zu diesem Thema der durchaus zum Nachdenken über das Verhalten und die Kommunikation unserer Vierbeiner anregt, hat die Hundeschule Tandem veröffentlicht. Dieser findet sich HIER. Viel Spass beim Lesen.

Dienstag, 12. März 2013

Wir erkunden die Umgebung - Sihlsprung

Das schöne Wetter hat uns am Sonntag raus in die Natur gezogen. Auf dem Programm stand ein Wanderung zum Sihlsprung. Orientiert haben wir uns an folgender Route der Zürcher Wanderwege. Gestartet sind wir allerdings nicht in Hirzel sondern beim Gasthaus Sprüermüli, wo wir parkieren durften und nach der Wanderung zu einem feinen Mittagessen auf der Terrasse empfangen wurden. Hunde sind hier sehr willkommen, da das Restaurant auch selbst einen Vierbeiner beheimatet.
Quelle: Sabine Kaegi
Quelle: Sabine Kaegi
Hinter dem Gasthaus beginnt der Wanderweg. Erst geht es über einige Wiesen. Die letzten Regenreste werden natürlich gleich für ein Bad genutzt.

Quelle: Sabine Kaegi
Quelle: Sabine Kaegi
Weiter ging es dann Richtung Wald, hier musste sich meine liebe Cleo natürlich gleich wälzen. Zum Glück war ein Brunnen in der Nähe um den Dreck wieder abzuwaschen. Die anderen Vierbeiner nutzen die Gelegenheit für eine Stärkung.

 
Pepi und Sinclair im Brunnen; Quelle: Sabine Kaegi  
Ratlose Babs; Quelle: Sabine Kaegi
Quelle: Sabine Kaegi
Quelle: Sabine Kaegi

 Dann ging es hinunter zur Sihl und tief in den Wald hinein. Der Wanderweg war noch ziemlich nass und teilweise begegneten wir auch noch letzten Schneeresten. Im Sommer muss es hier einfach himmlisch sein, kühl und schattig und wenn es doch zu warm wird, springt man einfach ins Wasser. Nach einige Zeit überquerten wir dann die Sihl und Steffi und ich versuchten uns zu orientieren - immer dem Handy nach. Riesige Eiszapfen säumten unseren Weg entlang der Felsen. Und dann ging es durch einen Felsdurchgang und plötzlich landeten wir auf einer riesigen Wiese. Der Sihl kehrten wir kurzweilig den Rücken und wanderten in einiger Entfernung weiter Richtung Schönenberg.

Etwas später überquerten wir die Sihl erneut und machten uns dann an den Aufstieg nach Schönenberg. Über Wiesen und Felder gelangten wir dann zurück an den Ausgangspunkt. Ja wir haben uns auch ein bisschen verlaufen (weil wir noch eine kleine Erweiterung der Wanderung über Hütten machten), aber die Orientierungspausen nutzen wir für schöne Aufnahmen und Spielchen mit den Vierbeinern.

Joya; Quelle: Sabine Kaegi
Sinclair und Fluk; Quelle: Sabine Kaegi






Pepito; Quelle: Sabine Kaegi
Warten Überbrücken; Quelle: Sabine Kaegi


Xiu; Quelle: Sabine Kaegi
Da hat sich noch der Chris aufs Bild geschummelt;
Quelle: Sabine Kaegi
 Zum Abschluss gab es natürlich noch ein schönes Gruppenfoto.

Danach wanderten wir die letzten Meter zurück zum Gasthof. Der kleine Bach wurde für eine letzte Abkühlung (bei Cleo eher für eine letzte Reinigung) genutzt.

Quelle: Sabine Kaegi
 
Quelle: Sabine Kaegi
Quelle: Sabine Kaegi

Auch Sinclair war sich nicht sicher, ob er da wirklich rein soll.

Es war eine tolle Runde und wir freuen uns schon aufs nächste Mal. Vielen Dank auch Sabine Kaegi, dass sie die Kamera mitgeschleppt hat.

Quelle: Sabine Kaegi

Montag, 11. März 2013

Sport mit dem Hund

Nach dem Winter und mit den steigenden Temperaturen steigt bei vielen der Wunsch nach mehr Bewegung und Sport. Immerhin will man wenn es dann richtig warm ist auch wieder gut in Form sein. Zusammen mit dem Vierbeiner bieten sich dabei viele Möglichkeiten. In erster Linie natürlich Joggen. Wichtig ist dabei nicht von Null auf Hundert zu starten. Zuerst sollte der Hund die Möglichkeit haben sich zu versäubern. Dann können der untrainierte Zwei- und Vierbeiner mit einem leichten Trab beginnen. Man sollte versuchen einen Kompromiss zwischen dem Tempo des Hundes und seinem eigenen zu finden. Ist der Hund gewöhnt ohne Leine zu laufen, wird er sich nach kurzen Schnüffelpausen schnell wieder zu seinem Besitzer gesellen. Wichtig ist es dem Hund Zeit zu geben, um sich auf das Training einzustellen. Nicht von heute auf morgen wird beispielsweise der übergwichtige Labrador zu einem Langstreckenläufer. Manchmal ist es auch ratsam Rücksprache mit dem Tierarzt zu halten, ob Gelenke und Kreislauf in Ordnung sind. Mit der Zeit können dann natürlich die Läufe ausgedehnt werden. Gut geeignet sind besonders Wald- und Wiesenwege, zudem sollte ausreichend Wasser für den Vierbeiner zur Verfügung stehen. Trotzdem es natürlich einfacher ist mit dem Vierbeiner frei zu laufen, sollte eine Leine mitgenommen werden. Beispielsweise wenn man einem anderen angeleinten Hund begegnet. Alternativ können spezielle Leinen für Läufer verwendet werden. Diese befestigt man an der Hüfte. So hat man beide Hände frei beim Laufen. Doch nicht nur das Laufen kann von dem Vierbeiner begleitet werden, auch einige Fitness- und Dehnungsübungen können zusammen mit dem Hund absolviert werden. Einige Anregungen dazu bietet ein Bericht von Fit mit Hund den es HIER als Pdf gibt. Viel Spass beim sportlichen Frühlingsbeginn.




Samstag, 9. März 2013

Hundehalsbänder nähen

Ein Halsband für den Hund nähen ist eigentlich keine grosse Sache.Eigentlich wollte ich dies schön längst ausprobieren, da hier seit Jahren eine Nähmaschine rumsteht die keiner braucht. Nun hab ich sie endlich hervorgekramt und angefangen. Das Ergebnis kam viel besser raus als angenommen ist doch mein letzter Handarbeitsunterricht auch schon einige Jahre her.
Bevor ich jedoch anfing hab ich mir dieses Video angesehen und dann konnte es losgehen.


Das Material bekommt man relativ leicht übers Internet. Barbara hat euch da bereits Dawanda erwähnt. Auch dort gibts einiges ans Gurtband und Borten. Mein Materialbestand wächst von Tag zu Tag. Gerade habe ich tolle Borten bestellt um noch weitere Ideen von mir zu verwirklichen. Nebst Halsbänder sollen dann später noch Leinen und Geschirre folgen.