Mittwoch, 19. Dezember 2012

Gefüllter Kong

Ein Kong kennen vielleicht einige nur als Spielzeug, aber tatsächlich kann man noch ganz anderes damit machen. Genau wie ich, füllen viele den Kong mit was Leckerem. Dabei dient dies nicht nur als Mahlzeit, sondern auch als super Beschäftigung. Gerade wenn man den Hund für eine Weile alleine lassen muss, gibt es für viele nichts Besseres. Auch Pepito hat nach der ersten Füllung begriffen, was mit diesem Kong passiert. Sobald ich damit in die Küche verschwinde, werde ich von einem Augenpaar ganz genau beobachtet.

Kongs gibts in verschiedenen Grössen, Formen und unterschiedlichen Stärken. Gerade bei Hunden die gerne drauf rumkauen ist ein etwas stärkerer Kong geeignet. Ich verwende jeweils den Classic Kong. Anstelle eines Kongs könnte man auch eine Waschkugel oder ein Kunststoffgeschirr nehmen.
Quelle: Qualipet.ch
Ob Gemüse, Fleisch, Käse oder Leckerlies, bei der Füllung sind einem kaum Grenzen gesetzt. Pepito bevorzug vorallem Rinderhack mit Hüttenkäse. Man kann den Kong auch einfrieren und ihn so dem Hund geben. Im Sommer eine super Abkühlung und auch eine längere Beschäftigung. Wenn man Käse dazu gibt, kann man den Kong auch kurz in die Mikrowelle geben. So wird auch da der Schwierigkeitsgrad für den Hund erhöht. Wichtig ist jedoch, dass der Hund vorallem am Anfang ein schnelles Erfolgserlebnis hat. Ansonsten kann es dem einen oder anderen schnell die Lust dazu verderben.


Unser erster gefüllter Kong war einfach nur gut gefüllt mit trockenen Leckerlis. Dabei hab ich diese einfach sehr fest reingedrück, damits dann doch nicht zu einfach wird. Oben kam dann ein grosses herausstehendes Leckerli rein, um das direkte Erfolgserlebnis zu gewährleisten. Danach folgten Füllungen mit Haferflocken, Rinderhack und Hüttenkäse.
Zur Sicherheit, damit nichts beim hinteren Loch rausläuft, schliesse ich es mit etwas Leberpaste.



Dienstag, 18. Dezember 2012

Wandern mit dem Hund



Ich muss zugeben, dass es mir manchmal einfach zu langweilig ist mit Cleo immer die gleichen Wege zu laufen. Natürlich erkunden wir an den Wochenenden so oft wie möglich die Umgebung, aber mich zieht es ja auch immer in die Ferne. Zudem ist es ja nicht nur für Cleo lustiger mit einigen Gefährten die neuen Routen auszuprobieren. Nun bin ich auf einige spannende Seiten gestossen, die Wanderungen in Gruppen anbieten. Diese will ich euch natürlich nicht vorenthalten:
- Tages- und Mehrtages-Wandertouren in Deutschland, Italien, Holland usw. bietet Hundewandern
- Wandertouren und Kurztrips, sowie spannende Outdoor-Erlebnisse gibt es bei Max & Moritz Hundewandertouren
 - Wen es in die Berge zieht, der findet bei den Gipfelhunden sicher das Richtige
 - Tages- und Mehrtagestouren in Deutschland gibt es auch von Dogstours
- Wen es nach Österreich zieht, der wird bei Lexlupo fündig
 - Gezielt nach den Wünschen von Besitzer und Hund suchen Wuffund Weg nach passenden Urlaubsmöglichkeiten.
- Bei Travel4dogs bleiben keine Wünsche offen, im Angebot sind nicht nur Wanderurlaube, sondern unter anderem auch Aktivreisen, Wellness und Kulturferien. 

Cleo bei einer Winterwanderung in Grächen, Wallis

Montag, 17. Dezember 2012

Retro-Halsbänder und Hurtta-Sale

Cleo hat ja eine ständig wachsende Palette an Halsbändern. Bei der Suche nach Neuen, bin ich kürzlich auf diese tollen Retro-Halsbänder gestossen:
Quelle: Backbeatleather.com
Neben diesem Modell mit Marilyn Monroe gibt es auch einige mit den Beatles, alten Kassetten und Rock`n Roll-Motiven. Genau das richtige für Cleo. Zu meinem grossen Glück liefert das britische Unternehmen auch in die Schweiz. Das Label gehört der Argentinierin Barbara. Sie fertig ihre Accessoires, nicht nur Hundehalsbänder, sondern auch Gürtel, in London an. Die Inspiration für Ihre Leder-Produkte ist der Rock`n Roll der Sechziger und Siebziger Jahre. Mehr davon gibt es HIER.


Wer es lieber Bodenständig mag und die Produkte von Hurtta zu schätzen weiss. Der wird nun bei ActivDog fündig. Zahlreiche Halsbänder und Geschirre sind nun zu attraktiven "Weihnachts"preisen zu finden. Immerhin muss ja der Vierbeiner auch beschenkt werden. Ebenfalls im Abverkauf befinden sich unzählige Mäntel, falls der Hund für die kalten und nassen Tage noch nicht ausreichend ausgestattet ist:
Quelle: activdog.ch
Viel Spass beim Weihnachtsshopping für den Vierbeiner.

Freitag, 14. Dezember 2012

Versteckspiele mit dem Futterbeutel

Der Futterbeutel auch Futterdummy genannt, ist nicht nur zum einfachen Apportieren (Siehe dazu: Apportieren will gelernt sein) geeignet. Man kann den Beutel auch für viele andere Spiele, vor allem Suchspiele verwenden. Dazu sollte der Hund bereits das "Bleib" gelernt haben und eben auch den Futterbeutel sicher wieder zurückbringen und nicht damit abhauen. Wichtig ist auch, dass der Hund das Aus beherrscht und die Abgabe nicht in wilde Zerrspiele ausartet. 

Für jene die eine Beschäftigung für die eigenen vier Wände suche, kann der Dummy im Haus versteckt werden. Der Hund wird also im Sitz in einem Raum zurückgelassen, während in einem anderen der Futterbeutel beispielsweise hinter das Sofa gelegt wird. Dann kehrt man zum Hund zurück und er wird zum Suchen losgeschickt. Bei den ersten Versuchen muss man den Hund vielleicht noch etwas unterstützen, ausserdem sollte der Dummy zuerst am Boden versteckt werden. Mit der Zeit kann dann der Schwierigkeitsgrad erhöht werden. Die Verstecke werden dabei nicht nur schwieriger, sondern der Dummy kann auch in der Höhe - auf einem Regal, einem Sessel oder ähnlichem versteckt werden.

Suche im Freien
Mehr Möglichkeiten und Abwechslung bietet allerdings das Versteckspiel in der freien Natur, vor allem im Wald. Auch hier ist der Ablauf ähnlich. Der Hund wird im Sitz mit dem Befehl "Bleib" zurückgelassen. Man entfernt sich lanhsam vom Hund und ist diesem dabei zugewandt. Damit wird die Spannung erhöht. Der Hund muss natürlich bereits in der Lage sein wirklich zu warten. Je nach Hund und Übungsfortschritt darf der Vierbeiner nicht zuviel animiert werden, gerade so, dass es für ihn spannend ist, er aber sitzen bleibt. Man kann an verschiedenen Orten andeuten den Beutel zu verstecken, bis man ihn dann wirklich irgendwo ablegt. Anschliessend kehrt man zum Hund zurück. Man wartet neben ihm einige Sekunden und schickt ihn dann zum Suchen. Man begleitet den Hund bei der Suche, lobt ihn, wenn er wirklich intensiv sucht. Sobald er den Dummy entdeckt hat, folgt ein Freudentanz und der Hund wird belohnt. Mit der Zeit kann auch hier der Schwierigkeitsgrad erhöht werden. So kann man den Beutel beispielsweise hinter einem Baumstamm verstecken, damit auch gleich noch ein Hindernis eingebaut ist. Oder man deutet an immer mehr Stellen an, dass der Dummy versteckt wird, oder er wird zwischen oder auf am Boden liegenden Bäumen verborgen. Schwieriger wird es auch, wenn er erhöht auf Sträuchern oder gar aufgehängt an einem Baum platziert ist. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Für geübte Sucher kann der Beutel dann auch einmal unter Blättern versteckt werden. Wer es noch anspruchsvoller möchte, der kann den Dummy auch ein bisschen in der Erde vergraben.
Viel Spass bei der Erfindung immer neuer Verstecke und dem gemeinsamen Suchen mit dem Vierbeiner.

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Grundkommando Bleib

Ein weiteres wichtiges Kommando ist Bleib. Auch hier kann schon früh mit dem Training begonnen werden. Bleib kann beispielsweise verwendet werden, damit der Hund nicht einfach aus dem Auto springt, wenn man die Tür öffnet. Es gibt einen ganz einfachen Weg um das Kommando aufzubauen. Zuerst macht der Hund Sitz (oder auch Platz). Dafür wird er mit einem Leckerli belohnt. Bleibt er kurz im Sitz folgt ein weiteres Leckerli. Die Dauer bis zum nächsten Leckerli wird langsam erhöht. Wenn er gut einige Sekunden sitzen kann (dabei können sie bereits das Wort Bleib einführen), dann kommt zu dem Zeitfaktor eine weitere Komponente dazu, die Entfernung. Auch hier wird das Training am besten an einem bekannten Ort begonnen. Macht der Hund verlässlich Sitz, dann entfernt man sich ein kleines Stück von ihm weg. Man ist dabei dem Hund zugewendet, geht also rückwärts und sagt das Kommando Bleib. Als Sichtzeichen streckt man ihm die aufgestellte Hand entgegenstrecken.
Die Hand symbolisiert für den Hund das Verharren in der Position, ein Stop sozusagen. Wichtig ist, dass man den Hund immer im Blick hat. Nachdem man sich am Anfang wahrscheinlich nur einen Schritt entfernt hat, kehrt man sofort zum Hund zurück und lobt diesen kräftig. Da diese Übung vom Hund volle Aufmerksamkeit und Konzentration erfordert, sollte man es mit dem Training nicht übertreiben.
Kann man sich bereits ein wenig vom Hund entfernen und er bleibt dabei ruhig sitzen, so können beide Komponenten verändert werden, das heisst zum einen kann der Dauer gesteigert und zum anderen kann die Distanz erhöht werden. So kann man am Anfang immer weiter vom Hund weggehen, um ihn herumgehen oder ähnliches. Zudem kann man dann in einer gewissen Entfernung etwas ausharren, bevor man zum Hund zurückkehrt. Ist man sich sicher, dass der Hund in seiner Position bleibt, so kann man ihm mit der Zeit auch den Rücken zudrehen. Steht der Hund doch einmal auf, so gehen man einfach ruhig und kommentarlos zu ihm zurück und bringt in wieder auf den Platz auf dem er sass und führt die Übung noch einmal durch. Wie bei Sitz und Platz kann das Kommando dann unter mehr Ablenkung, in anderer fremder Umgebung usw. durchgeführt werden. Am Schluss kann man sich sogar ausser Sichtweite begeben, wie beispielsweise in einen anderen Raum gehen, oder hinter einen Baum und der Hund verharrt trotzdem in seiner Position.

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Grundkommando Platz

Hat der Hund einmal das Sitz gelernt, kann schon bald das Platz hinzugefügt werden. Auch hier gibt es einen einfachen Weg, um dem Hund das Kommando beizubringen. Dazu sollte der Hund in einem ersten Schritt Sitz machen. Man nimmt dann ein Leckerli in die Hand, klemmt es zwischen Daumen und Handfläche ein. Man dreht dann die Handfläche nach unten und führt die Hand vor der Nase des Hundes langsam Richtung Boden. Auf diesem Weg lernt der Hund nicht nur das Kommando, welches ertönt, sobald er sich hinlegt, sondern auch das Sichtzeichen - die flache Hand. Bei kleinen Hunde, oder eben auch Welpen kann man sich neben den Hunden hocken.

Der Hund sollte nicht durch Druck auf den Rücken oder Wegziehen der Beine ins Platz befördert werden.
Für Hunde die sich nur schwer hinlegen, oder sofort wieder aufspringen, gibt es noch einen Trick. Dann stellt man ein Bein abgewinkelt auf. Mit dem Leckerli in der Hand wird der Hund darunter geführt. Um nun an das Leckerli zu kommen muss sich der Hund hinlegen.
Wer sich das nun schwer vorstellen kann - ein tolles Video dazu gibt es HIER.
Wie schon beim Sitz ist es wichtig das Kommando wieder aufzulösen mit "Lauf", "Frei" oder einem anderen Befehl. Manche Hunde lernen das Platz nicht ganz so schnell, daher ist es sehr wichtig regelmässig, wenn möglich täglich zu üben. Wichtig ist, dass der Hund später nicht immer aus dem Sitz ins Platz geschickt wird, sonst macht er es nur noch in Kombination der beiden Kommandos. Schrittweise kann dann das Leckerli aus der Hand verbannt werden. Zudem muss die Hand mit der Zeit nicht mehr bis auf den Boden geführt werden, ausserdem kann man auch irgendwann aufrecht stehen und einfach durch das Kommando oder das Sichtzeichen den Hund ins Platz bringen.

Montag, 10. Dezember 2012

Wir erkunden die Umgebung - Züriberg

 Nachdem am Freitag auch in Zürich endlich der Schnee ankam, ging es am frühen Samstag in den Wald, um die weisse Pracht zu geniessen. Wir starteten bei der Station Rigiblick und wanderten auf dem Batteriesteig in den Wald. Anfänglich geht es leicht bergauf. Wir blieben auf dem grössten Weg, nachdem die anderen aufgrund der Schneemassen schlecht bis gar nicht begehbar waren. 
Sogar der kleine Weiher ist schon zugefroren. Cleo hat diesmal zum Glück nicht versucht die Dicke des Eises zu testen.
 Der Weg führt uns zu einer Hütte mit Grillstelle die im Sommer zum verweilen einlädt.
 Wir sind Richtung Allmend Fluntern weitergegangen.
 Cleo geniesst den Schnee. Aufgrund der Bedingungen hatten wir den Wald nahezu für uns alleine. Wir sind nur wenigen Spaziergängern und Hundebesitzern begegnet.
Der Weg führt uns weiter zum Zoo, wo mir noch einige Exoten vor die Linse kamen.

Wer nun schon genug hat, kann beim Zoo mit der Strassenbahn den Rückweg antreten. Wir sind allerdings noch ein paar Meter weitergelaufen bis zum Dolder. Von dort hat man einen wunderbaren Blick auf die Stadt. Mit der Dolderbahn traten wir dann den Weg zurück ins "Tal" an.